BERICHTE ALLER OPERIERTEN KINDER
Herzzentrum Hamburg: Petimat geht es wieder gut! |
![]() ![]() ![]() Unsere langwierigen und intensiven Bemühungen für unsere kleine Herzpatientin Petimat haben sich endlich ausgezahlt. Nachdem wir Anfang dieses Jahres 2008 den eiligen Hilferuf für Petimat erhielten, entschlossen wir uns Petimat zu helfen. Die uns eingereichten Krankenunterlagen waren jedoch nicht aussagekräftig genug, sodass wir versuchten, Petimat in ihrer Heimat Grosny/Tschetschenien erneut untersuchen zu lassen. Insbesondere sehr wichtige Angaben zum Lungendruck waren nicht eindeutig, um letztlich die Operabilität und die Reisefähigkeit sicher einschätzen zu können. So versuchten wir Woche um Woche vergebens, Petimat erneut in einem tschetschenischen Krankenhaus zur Bestimmung des Lungendruckes untersuchen zu lassen. Ende September 2008 erhielten wir dann die erleichternde Nachricht, dass Petimat in einem Herzzentrum in Moskau untersucht und ggf. operiert werden kann, sofern der Lungendruck nicht bereits zu hoch ist. Bei zu hohem Lungendruck sind die Kinder inoperabel, da es trotz modernster Medizintechnik nicht möglich ist, Lungenhochdrucke zu senken. Ein Lungendruck entsteht allen voran bei Kindern, die nicht rechtzeitig operiert werden, wie so oft in Schwellen- und Entwicklungsländern. Wir organisierten gemeinsam mit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte die Reise von Grosny/Tschetschenien, der Heimat Petimats Familie, nach Moskau/Russland. Die Hamburger Stiftung organisierte zudem mithilfe eines ihrer Mitglieder die Betreuung vor Ort in Moskau. Bereits am 07. Oktober 2008 konnte Petimat im Moskauer Herzzentrum stationär aufgenommen werden. Eine eingehende Untersuchung ergab, dass der Lungenhochdruck noch nicht zu hoch ist und Petimat somit operabel ist - eine herzerleichternde Nachricht. In der Zeit zwischen dem 07.10. und 22.10.2008 wurde Petimat erfolgreich am Herzen operiert und behandelt. Allerdings brachte eine unentdeckte, akute Blinddarmentzündung unmittelbar nach der Herzoperation Petimat erneut in Lebensgefahr. Die Moskauer Ärzte kämpften um ihr Leben und siegten im Kampf um Petimats Leben. Nach einigen Tagen verflog die Ungewissheit mit zunehmender Genesung. Petimat erholte sich und konnte Ende Oktober 2008 nach eingehender Untersuchung beider OP-Stellen (Herz und Blinddarm) aus dem Krankenhaus entlassen werden und mit ihrer Mutter in ihre Heimat reisen. Allerdings werden wir zukünftig eine Nachuntersuchung als auch ggf. einen weiteren operativen Eingriff für Petimat sicherstellen müssen. Erst dann können wir Petimat eine nachhaltige Hilfe sein, eine Hilfe, durch die Petimat eine "normale" Lebenserwartung hat. Petimat geht es wieder gut - dank Ihrer Spendenhilfe! Bitte unterstützen Sie Petimat hinsichtlich der weiteren medizinischen Nachsorge! Spendenkonto Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00) Kontonummer 10 89 600 Kontoinhaber: Deutsches KinderZentrum e. V. Stichwort: Petimat DANKE! Nachfolgend Bilder vor der Herzoperation: ![]() ![]() zurück |